35 Jahre Gemeinde des Heiligen Christophorus in Mainz

Mit großer Freude und Dankbarkeit feierte die Gemeinde ihr 35-jähriges Bestehen und ihr Patronatsfest zu Ehren des Heiligen Christophorus.

Feier in der Gemeinde


 

Die festliche Göttliche Liturgie zum Jubiläum wurde vom Vorsteher der Gemeinde, Priester Matthias Fröse, geleitet. Mit ihm konzelebrierten der zweite Priester der Mainzer Gemeinde, Priester Andrej Guva, Priester Alexander Guggenheimer von der Gemeinde des Hl. Lebensspendenden Kreuzes in Bad Kreuznach, Erzpriester Matthias Zierenberg von der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Gemeinde des hl. Lubentius in Limburg, Erzpriester Stefan Anghel von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche, Gemeinde des hl. Nikolaus in Offenbach am Main, sowie Priester Sebastian Schmitt von der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, Gemeinde des hl. Nikolaus von Myra in Frankfurt-Hausen. Zahlreiche Gemeindeglieder und ehemalige Weggefährten  versammelten sich, um gemeinsam diesen besonderen Tag zu feiern.

Betonenswert war die Ehrung unserer neuen Ikone, der Heiligen der deutschen Lande. In Gebet und Dankbarkeit gedachten wir unseres Schutzpatrons und baten um seine Fürbitten für die Gemeinde und alle ihre Mitglieder.

Im Anschluss zog die Gemeinde in einer großen Prozession um unsere Kirche. Gemeinsam im Gebet und mit Gesang bezeugten wir unseren Glauben und unsere Verbundenheit mit dem Heiligen Christophorus.

Gemeindefeier in der Thomaskirche


 

Nach der Liturgie fand in der Thomaskirche eine große Gemeindefeier statt. Bei gemeinsamem Essen und Trinken bot sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen an vergangene Zeiten auszutauschen und von den vielen Hürden zu erzählen, die, die Gemeinde in den vergangenen 35 Jahren gemeinsam überwunden hat.

An einer Wand waren  Bilder aus der Geschichte unserer Gemeinde zu sehen, die an ihre Entstehung, ihre Entwicklung und die Menschen erinnerten, die sie über all die Jahre geprägt und getragen haben.

So wurde unser Patronatsfest zu einem besonderen Tag der Dankbarkeit, der Gemeinschaft und der Erinnerung. Wir danken Gott für 35 Jahre unserer Gemeinde, für alle Menschen, die ihren Weg begleitet haben, und bitten den Heiligen Christophorus auch weiterhin um seine Fürbitten und seinen Schutz.
Amen.

Fest der Kreuzerhöhung – Prozession in Mainz und Kreuzverehrung in Limburg

Am Fest der Kreuzerhöhung versammelte sich die Gemeinde des heiligen Christophorus in Mainz, um dieses Fest gemeinsam zu feiern.

Feier in der Gemeinde


Das Fest begann mit der Göttlichen Liturgie. Im späteren Teil der Liturgie fand eine feierliche Prozession mit dem Heiligen Kreuz statt. Gemeinsam zog die Gemeinde im Gebet um die Kirche. Die Prozession erinnert daran, dass das Kreuz Christi das Zentrum unseres Lebens als Christen ist.

Nach der Prozession wurde das Heilige Kreuz in die Mitte der Kirche gestellt, damit die Gläubigen sich im Gebet vor dem Zeichen unseres Heils und des Sieges verneigen und es ehrfürchtig verehren konnten.

Viele Gemeindemitglieder nahmen an dieser Prozession teil und brachten ihre Dankbarkeit und Verehrung gegenüber dem lebensspendenden Kreuz unseres Herrn zum Ausdruck.

Kreuzverehrung mit Reliquien des Heiligen Kreuzes in Limburg


Am selben Tag machten sich ein Teil unserer Gemeinde auf den Weg nach Limburg an der Lahn, um dort an einer besonderen Feier teilzunehmen.

Im Limburger Dom wurde eine feierliche Kreuzverehrung gehalten, bei der die Gläubigen die Möglichkeit hatten, Reliquien des Heiligen und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn zu verehren.

Die Begegnung mit einer solchen Reliquie ist für viele Gläubige ein besonders bewegender Moment, da sie uns auf einzigartige Weise mit dem Erlösungswerk Christi verbindet.

 So konnte dieses große Fest auf zweifache Weise gefeiert werden:
in der gemeinsamen Feier vor Ort in Mainz und in der Teilnahme an der Kreuzverehrung in Limburg.

Wir danken Gott für diese gesegneten Begegnungen und für die Möglichkeit, unseren Glauben gemeinsam zu leben.

Priesterweihe unseres neuen Priesters Andrej Guva

Am 4. Dezember 2025, dem Fest des Einzugs der Allheiligen Gottesgebärerin in den Tempel, wurde in der Kathedrale der Auferstehung Christi in Berlin ein großes geistliches Ereignis gefeiert:

Seine Eminenz Tichon von Ruza zelebrierte an diesem Festtag die Göttliche Liturgie und vollzog im Rahmen des Gottesdienstes die Priesterweihe von Priester Andrej Guva.

Ein Festtag der Hingabe und Berufung

Das Fest des Einzugs der Allheiligen Gottesgebärerin in den Tempel erinnert an die Darbringung der dreijährigen Jungfrau Maria durch ihre frommen Eltern Joachim und Anna im Tempel von Jerusalem. Von früher Kindheit an wird sie ganz dem Herrn geweiht und tritt – vom Hohepriester empfangen – sogar in das Allerheiligste ein.

Dieses Ereignis ist ein lebendiges Bild vollkommener Hingabe, reiner Gebetsgemeinschaft und vertrauensvollen Dienstes vor Gott.

Gerade an diesem Festtag durfte auch Priester Andrej Guva seine Berufung auf neue Weise bekräftigen: Durch die Priesterweihe wurde er zum Dienst am heiligen Altar und zum Hirtendienst an der Gemeinde bestellt.

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